Medizintechnologien

Diese Region bietet Ressourcen von hoher Qualität, die wir zur Unterstützung unserer technologischen Innovation benötigen. Die Forschungszentren und das Ökosystem schaffen die Rahmenbedingungen, damit die Arbeiten unserer Ärzte und Wissenschaftler zum Erfolg geführt werden können.

KEPHALIOS, innovatives Medizinprodukt - Frankreich

Die Innovationskraft der Provence unterstützt die Fortschritte der Medizin

Die Region Aix-Marseille-Provence zeichnet sich durch ihre Technologie-Vielfalt und das Streben nach interdisziplinären Ansätzen aus. Dadurch bietet sie die besten Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen, die im Bereich Medizintechnik tätig sind.

Sie bietet einen der größten Forschungspole in Frankreich mit anerkannten Expertisen in:

  • Mechanik und Strömungsmechanik,
  • Optik-Photonik,
  • Biomechanik und Biomaterialien,
  • Elektronik und Mikroelektronik,
  • IT-Engineering...

Sie besitzt die besten Kompetenzen  für Unternehmen in den Bereichen medizinische Bildgebung, implantierbare medizinische Geräte oder E-Health, einem wachstumsstarken Segment, das das Label French Tech Santé erhielt und von der Qualität eines „Digital Hub“ von Weltrang profitiert.

Auch im Bereich der Diagnostik ist die Provence  hervorragend vertreten. Das Kompetenzzentrum Eurobiomed vereint in Südfrankreich mehr als 70 Unternehmen, die im Bereich der In-Vitro-Diagnostik tätig sind. Sie bilden ein Experten-Netzwerk auf europäischer Ebene (Gründungsmitglied der EDCA, European Diagnostic Cluster Alliance, in der 400 Unternehmen des Sektors vertreten sind).

Kennziffern der Gesundheits-Branche in der Provence

  • 170.000 Arbeitnehmer, 41.000 Akteure
  • Zweitgrößter Pol für öffentliche wissenschaftliche Forschung im Gesundheitsbereich
  • 2. Rang bei neurowissenschaftlicher Forschung
  • 113 staatliche Forschungsinstitute
  • 6000 Mitarbeiter in staatlichen und privaten Einrichtungen für F&E
  • Mehr als 1000 Doktoranden pro Jahr.

Die Vorteile der Provence für Ihre Niederlassung

  • Einrichtungen mit den innovativsten High-Tech-Anlagen, zum Beispiel das Hôpital de la Timone mit dem Gamma Knife-Zentrum und seinen Radiochirurgiegeräten der jüngsten Generation (weltweit einmalig mit 2 Perfexion-Geräten) und die klinische MRT-Plattform mit 7 Tesla des Biologischen und Medizinischen Magnetresonanzzentrums (CRMBM) und des Zentrums für Stoffwechselerforschung durch Magnetresonanz-Tomografie (Cemeren), das in Frankreich einmalig ist.
     
  • Experimentier-Standorte, die offen sind für die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Industriepartnern wie das Technocentre Henri-Fabre, das Hôtel Technoptique de Château Gombert, die Ingenieurs-Hochschule „Ecole des Mines de Gardanne“, das Centre de Réalité Virtuelle de la Méditerranée (CRVM / Zentrum für virtuelle Realität) oder das Centre Européen de Recherche en Imagerie Médicale (CERIMED / Europäisches Forschungszentrum für medizinische Bildgebung).
     
  • Ein dedizierter Eurobiomed-Cluster, der größte regionale Gesundheitspol in Frankreich mit mehr als 250 Mitgliedsunternehmen.
     
  • Ein dichtes, dynamisches Netzwerk von staatlichen Laboren, die zu Themen im Bereich Medizingeräte forschen. Dazu gehören die Einrichtungen der Universität Aix-Marseille wie das Institut Fresnel, das Laboratoire d'Informatique Fondamentale (LIF / Labor für Grundlagenforschung in der Informatik), das Centre de Physique des Particules de Marseille (CPPM / Zentrum für Teilchenphysik), das Institut des Sciences du Mouvement (ISM / Institut für Bewegungswissenschaften) oder diejenigen des CNRS wie das Institut national de physique nucléaire et de physique des particules (IN2P3 / Nationales Institut für Nuklear- und Teilchenphysik) oder das Institut des sciences de l'ingénierie et des systèmes (INSIS / Institut für Ingenieurs- und Systemwissenschaften).
     
  • Ein Akteur für den Technologietransfer, Satt Sud Est, dessen Aufgabe in der Förderung der Ergebnisse der staatlichen Forschung im privaten Bereich besteht, indem er den Unternehmen über Betriebslizenzen die Innovationen anbietet, die in den regionalen Labors entwickelt wurden.
     
  • Die Präsenz von Kompetenzzentren in der Region mit verwandten Aktivitäten, die vielfältige Anwendungen im Bereich der Medizinprodukte abdecken: das SCS-Cluster, das Optitec-Cluster und das Safe-Cluster.
     
  • Umfangreiche laufende Projekte wie die Schaffung des „Virtuellen Menschen“ durch das Labor für angewandte Biomechanik (Laboratoire de Biomécanique Appliquée).